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Da wir lange nicht wußten, wo wir das für die Uni ausgearbeitete Material unterbringen sollten und auch einen schrecklichen Drang hatten der Welt diverse Sachen aufzudrücken...
| so Bahnfahren mit Sturm, Handy und S65 |
Dem Nerd an sich fällt es in der Regel nicht auf, dass draußen vor der Tür die halbe Welt zusammen bricht. So wie kürzlich in Deutschland geschehen. Es soll aber auch ein paar Exemplare geben, die ihren Computer auch woanders benutzen. Zum Beispiel im Zug.
So wollte ich am Donnerstag mal schauen, welche offenen Netzwerke auf der Zugstrecke zwischen Fulda und Leipzig so am Start sind. Leider kam mir H. Mehdorn himself in die Quere und beendete meine Testfahrt in Eisenach.
So wollte ich am Donnerstag mal schauen, welche offenen Netzwerke auf der Zugstrecke zwischen Fulda und Leipzig so am Start sind. Leider kam mir H. Mehdorn himself in die Quere und beendete meine Testfahrt in Eisenach.
Tolle Scheisse. Ich würde ja schon im Zug nach Fulda von verschiedenen Personen darauf hingewiesen, dass ich heute lieber hätte nicht fahren sollen. Und dass die Bahn überall Verspätung hat und so weiter und so fort. Bis Fulda klappte alles noch wunderbar, bis auf den Zeitgeber im Zug. Da hätt ich schon die Notbremse ziehen sollen!
Auf jeden Fall kam mein ICE dann auch schon lockere 45 Minuten zu spät. Egal, ich erst mal nen Film reingezogen, aber dann kams ganz schön dicke. Ich konnte mich zwar glücklich schätzen (Sie befinden sich im letzten noch in Deutschland fahrenden Zug!), aber trotzdem konnte ich mich nicht wirklich auf eine Nacht in Eisenach freuen.
Zum Glück traf ich Peter, einen etwas tapsigen und verstörten Alkoholiker Ende 40. Der zog erst mal ne Flasche Vodka auf Ex ab, bevor wir das Nachtleben von Eisenach erkundeten. Um 1 (Ich sollte eigentlich schon seit hmm 4h in Leipzig sein) war ich wieder zurück und freute mich, dass die Bahn die Züge doch wieder öffnete. Peter bedankte sich noch 10 Mal bei mir, dass ich ihn noch sicher zurückbrachte, der war aber auch voll!
Nach ein paar Stunden Schlaf in Embryonalstellung gabs erst mal Kaffee umsonst und um 8 Uhr morgens gings weiter. Ich glaub, nach 17 Stunden Zugfahrt war ich dann auch endlich mal da. Übel, aber die Bahn kann da auch nix für.
Jetzt aber auch noch zu was technischem:
Ich wollte diesen Artikel unbedingt mit dem Bild verschönern, dass ich am Donnerstag im Zug gemacht hab. Nur wie krieg ich das auf den Laptop. Der SD-Kartenleser im Laptop geht ja net (Scheisse!), Bluetooth (ging eh noch nie mit dem Dreckshandy) auch nicht, MMS versenden? Habsch auch noch nie gemacht. Datenkabel, gibts bestimmt, hab ich aber auch nicht.
Also erst mal ne Stunde mit dem Scheiss Bluetooth und OBEXftp rumgemacht und siehe da, es geht.
Also erst mal das ganze Bluez Zeug installieren und die passenden Module im Kernel aktivieren (da gibts genug HowTo's im Internet). Entscheidend is, dass HCI Und so erst mal laufen. Ein hcitool scan sollte auf jeden Fall was in der Richtung bringen:Damit das funktioniert, muss man ggfs vorher noch ein hciconfig hci0 up machen, aber wie gesagt, dass steht genug im Internet rum. Das einzige Problem, wieso ich nie etwas mit meinem Fucking Siemens S65 und Linux auf die Reihe bekommen hab, war die blöde Pin, die man eingeben musste. Normalerweise gelangt die Pin in der Datei /etc/bluetooth/pin, aber weiss der Geier wieso, bei mir gings halt nie.
Auf jeden Fall sollte man sich noch obexftp besorgen und dann durchsucht ein obexftp -b ADRESSE -B 5 -l das Handy. Auf dem erscheint jetzt aber erst mal die Dumme PIN Abfrage und ich bin hier immer gescheitert. Jetzt is mir aber aufgefallen, dass es auch noch so ein tolles Tool mit dem Namen passkey-agent in den bluez-utils gibt. Wenn man das jetzt nebenher mit mit passkey-agent --default PIN laufen lässt, kann man die PIN, die man dort eingetragen hat, auch auf dem Handy eingeben und Tada, es funzt!
Vielleicht noch Interessant die /etc/bluetooth/hcid.conf, mit der es für mich lief:joah und obexftp is eigentlich auch selbsterklärend.
obexftp -b ADRESSE -B 5 muss immer am start sein.-B 5 übergibt den Channel, der wichtig ist. man bekommt ihn raus, indem man sdptool browse ADRESSE in die Konsole hackt und dann nach dem Channel für OBEX sucht.
obexftp -b ADRESSE -B 5 -l MMCard/ listet zum Beispiel den Inhalt der MMC Karte, und ein -g anstelle von dem -l holt dann auch Dateien. Viel Spaß!
Zum Glück traf ich Peter, einen etwas tapsigen und verstörten Alkoholiker Ende 40. Der zog erst mal ne Flasche Vodka auf Ex ab, bevor wir das Nachtleben von Eisenach erkundeten. Um 1 (Ich sollte eigentlich schon seit hmm 4h in Leipzig sein) war ich wieder zurück und freute mich, dass die Bahn die Züge doch wieder öffnete. Peter bedankte sich noch 10 Mal bei mir, dass ich ihn noch sicher zurückbrachte, der war aber auch voll!
Nach ein paar Stunden Schlaf in Embryonalstellung gabs erst mal Kaffee umsonst und um 8 Uhr morgens gings weiter. Ich glaub, nach 17 Stunden Zugfahrt war ich dann auch endlich mal da. Übel, aber die Bahn kann da auch nix für.
Jetzt aber auch noch zu was technischem:
Ich wollte diesen Artikel unbedingt mit dem Bild verschönern, dass ich am Donnerstag im Zug gemacht hab. Nur wie krieg ich das auf den Laptop. Der SD-Kartenleser im Laptop geht ja net (Scheisse!), Bluetooth (ging eh noch nie mit dem Dreckshandy) auch nicht, MMS versenden? Habsch auch noch nie gemacht. Datenkabel, gibts bestimmt, hab ich aber auch nicht.
Also erst mal ne Stunde mit dem Scheiss Bluetooth und OBEXftp rumgemacht und siehe da, es geht.
Also erst mal das ganze Bluez Zeug installieren und die passenden Module im Kernel aktivieren (da gibts genug HowTo's im Internet). Entscheidend is, dass HCI Und so erst mal laufen. Ein hcitool scan sollte auf jeden Fall was in der Richtung bringen:
[root@herkules andieh]# hcitool scan Scanning ... 00:01:E3:49:CD:12 S65
Auf jeden Fall sollte man sich noch obexftp besorgen und dann durchsucht ein obexftp -b ADRESSE -B 5 -l das Handy. Auf dem erscheint jetzt aber erst mal die Dumme PIN Abfrage und ich bin hier immer gescheitert. Jetzt is mir aber aufgefallen, dass es auch noch so ein tolles Tool mit dem Namen passkey-agent in den bluez-utils gibt. Wenn man das jetzt nebenher mit mit passkey-agent --default PIN laufen lässt, kann man die PIN, die man dort eingetragen hat, auch auf dem Handy eingeben und Tada, es funzt!
Vielleicht noch Interessant die /etc/bluetooth/hcid.conf, mit der es für mich lief:
options {
autoinit yes;
security auto;
pairing multi;
passkey "1234";
}
device {
name "samsung";
class 0x3e0100;
iscan enable; pscan enable;
lm master;
lp rswitch,hold,sniff,park;
}
obexftp -b ADRESSE -B 5 muss immer am start sein.-B 5 übergibt den Channel, der wichtig ist. man bekommt ihn raus, indem man sdptool browse ADRESSE in die Konsole hackt und dann nach dem Channel für OBEX sucht.
obexftp -b ADRESSE -B 5 -l MMCard/ listet zum Beispiel den Inhalt der MMC Karte, und ein -g anstelle von dem -l holt dann auch Dateien. Viel Spaß!
| Erstellt | 7. Februar 2008 22:19:50 | Geändert | 7. Februar 2008 23:17:48 |
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| Von | Andreas Fürtig | Kategorien | Sonstiges Linux |
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