Informatik und Kram

Da wir lange nicht wußten, wo wir das für die Uni ausgearbeitete Material unterbringen sollten und auch einen schrecklichen Drang hatten der Welt diverse Sachen aufzudrücken...

Von Beryl zu VideoCapture über Mencoder und FLVs
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Da ich jetzt auch endlich in den Genuss von unendlich viel EyeCandy komme unter Linux, schließe ich mich dem Hype auch mal an ein VideoCapture von meinem EyeCandyDesktop in das unendliche Web zu schmeißen.
Auf dem Weg vom Capture bis hin zum Flash-Player auf der Website fallen einem einige Steine in den Weg, also kommt hier auch noch ein Walkthrough für das ganze...
...mein erster Ansatz war XvidCap, aber der Müll geht ja mit ArchLinux aktuell nicht. Was mich dazu anregt mir endlich mal eine neue Distribution zu suchen, aber dazu später.
Aber glücklicherweise hat Beryl ja bereits ein Plugin dabei was sich schön und einfach "Capture" nennt. Das läßt sich relativ komfortabel immer einfach mit einer Tastenkombination starten und schon wird aufgenommen.
Doch was kommt denn da für eine komische Datei raus: bla.seom. Nie gesehn, aber wofür haben wir denn unser killer-app mplayer/mencoder.
ein kurzes:
seom-filter beryl-capture.seom | mencoder - -ovc xvid \
-xvidencopts bitrate=1200 -o output.avi 	 
erledigt den Job für uns und wir haben ein schönes AVI von unserem seom File bekommen. Schön und gut, aber das ist natürlich noch kein FLV. Das machen wir mal wieder mit unserem super Mencoder:
mencoder output.avi -o output.flv -ovc lavc -of lavf \
-lavcopts vcodec=flv:vbitrate=500:mbd=2:mv0:trell:v4mv:cbp:last_pred=3 \
-srate 22050 \
-lavfopts i_certify_that_my_video_stream_does_not_use_b_frames 	 
Wenn die AVI Datei Sound dabei hat, noch folgendes Anhängen:
-oac mp3lame -lameopts abr:br=56 	 
und vielleicht will man noch skalieren, dann so:
-vf scale=512:410
Man beachte die letzte Option.
(-lavfopts i_certify_that_my_video_stream_does_not_use_b_frames) Da spricht die Wahllosigkeit der OpenSource Gemeinde zu uns. Da gibt es wohl einen Bug im Mencoder, welcher bei sogenannten B-Frames falsche Outputs erzeugt, und so können wir ihn zwingen ein Output zu erzeugen.
So jetzt haben wir unsere FLV, jetzt brauchen wir noch einen Player. Am besten sollte der auch frei sein. Da gibt es hier beim Herrn Jeroen Wijering einen freien, solange man ihn nicht kommerziell nutzt.
Da zieht man sich schnell das ZipFile entpackt das und schnappt sich nur die flvplayer.swf. Dieser in ein Webverzeichniss schmeißen und dann unsere FLV auch gleich ins gleiche Verzeichniss.
Jetzt noch schnell eine html mit folgendem Inhalt erstellt:
<object type="application/x-shockwave-flash" width="512" height="410" wmode="transparent" data="flvplayer.swf?file=output2.flv&autoStart=false">
<param name="movie" value="flvplayer.swf?file=output2.flv&autoStart=false" />
<param name="wmode" value="transparent" />
</object> 	 
und schon kann man sein Video online anderen Leuten aufdrängen.

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